Freilassing gewinnt das Top-Spiel gegen SC Baldham und zementiert Platz 2

05.05.2019

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Freilassing – Bei eher herbstlichen Temperaturen fanden immerhin 400 Zuschauer den Weg ins Max-Aicher-Stadion zum Top-Spiel des 28. Spieltags in der Bezirksliga Ost zwischen dem heimischen ESV Freilassing und dem Gast von SC Baldham Vaterstetten und die Zuschauer sahen eine hart umkämpfte Partie auf einem guten Bezirksliga-Niveau mit einer heißen Schlussphase wo zwischen der 87 und 92 Spielminute drei Tore fielen.

 

Die ersten 10 Minuten des Spiels gehörten ganz klar den Gästen aus Vaterstetten, man versuchte dem ESV früh beim Spielaufbau zu stören doch es klappte nur bedingt und bis auf ein Kopfball-Versuch nach einer Ecke sprang auch nichts richtig gefährliches dabei raus. Dann kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und es entwickelte sich eine offene Partie die sich allerdings hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen abspielte und der ESV Freilassing ebenfalls, bis auf zwei Kopfball-Versuche durch Enis Kuka und Sascha Schimag, nicht sonderlich gefährlich wurde.

 

 

Zum Ende der ersten Hälfte wurden die Gäste dann nochmal zwingender und spielten sich zwei riesen Möglichkeiten um mit einer Führung in die Pause zu gehen, erst wurde Benedikt Jakob nach einer abgewehrten Freilassinger Ecke von Andreas Schmalz auf die Reise geschickt und steuerte alleine auf Keeper Kastner im Freilassinger Gehäuse zu, sein Schuss ging nur knapp am langen Eck vorbei. Nur Minuten später scheiterte Stefan Lechner, nachdem er durch eine flache Hereingabe von der rechten Seite bedient wurde, noch knapper am kurzen Eck.

 

In der zweiten Hälfte verlief das Spiel zunächst nicht viel anders als in der ersten Hälfte nur das Geläuf wurde durch den einsetzender Regen schwieriger und rutschige. Ab der 70 Spielminute nimmt Gäste-Couch Shala Gzim taktische Veränderungen vor um mehr Druck zu erzeugen, ESV-Trainer Franz Pritzl reagiert nur zwei Minuten später darauf und bringt in der 72 Spielminute Daniel Leitz ins Spiel, was sich später als eine goldrichtige Entscheidung herausstellt. Aber erstmal läuft es für die Freilassinger nicht ganz nach Plan, den in der 76 Spielminute dezimieren sich die Eisenbahner, nachdem Fabio Hopf ein wenig übermotiviert auf der rechten Außenbahn seinen Gegner von den Beinen holt und dafür zurecht vom Schiedsrichter Dominik Kappelsberger die Ampelkarte sieht und das Spiel drohte für die Freilassinger zu kippen.

 

Doch die Freilassinger überstanden die Drangphase der Gäste unbeschadet und versuchten ihrerseits das eigene Spiel trotz einem Mann weniger weiter durchzuziehen. Ab der 87 Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse, den der Freilassinger Daniel Leitz stellte wiedermal unter Beweis warum er einer der gefährlichsten Angreifer der Bezirksliga ist und entschied das Spiel fast im Alleingang. Erst besorgte er die Führung, als Enis Kuka erfolgreich das Baldhamer Spielaufbau störte und im Fallen den Ball zum Leitz beförderte, der ESV Angreifer mit seinem schnellen Antritt sich von seinen Bewachern löste und mit einem Schuss durch die Hosenträger des SC-Ersatz-Keepers Maximilian Krötz das 1:0 markierte dachte man die Messe ist gelesen. Doch nur zwei Minuten später bekamen die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, als nach einem schönen Spielzug ein SC Angreifer im Freilassinger 16er von den Beinen geholte wurde, der kurz zuvor eingewechselte Milorad Stanojevic übernahm die Verantwortung und trat den fälligen Elfmeter, der EVS-Torwart Patrick Kastner roch allerdings die Ecke und parierte, allerdings schaltete der Schütze am schnellsten und drückte den Nachschuss hinter die Linie.

 

Dann wird es doch eine Punkteteilung dachten dann wohl die meisten im Max-Aicher-Stadion, doch einer hatte was dagegen und setzte in der 2 Minute der Nachspielzeit den Lucky-Punch. Nach einem Befreiungsschlag vom Viktor Vasas aus dem eigenen 16-Meter-Raum ist eine gewisser Daniel Leitz allein auf Keeper Krötz unterwegs, umkurvt den SC-Torwart und schiebt zur erneuerten Freilassinger Führung ins Leere Tor ein. Diese Führung hält dann auch bis zum Schluss als der unparteiische Kappelsberger das Spiel in der 95 Spielminute beendet.

 

Bei den Eisenbahner ist nach dem Spiel die Freude natürlich groß den man ist jetzt Fix in der Relegation und das Tor zur Landesliga und zum Wiederaufstieg ganz weit offen. Im Lager der Gäste von SC Baldham Vaterstetten ist man natürlich enttäuscht, den nach der starken Hinrunde war man der erste Favorit auf den Aufstieg und nach der eher schwachen Rückrunde mit vielen Verletzten muss man sich jetzt mit Platz 3 begnügen.

 

„ Ich möchte ESV Freilassing zu diesen Sieg und zum Erreichen der Relegation gratulieren. Wir haben in der Rückrunde sehr viel Pech gehabt, viele verletzte Spieler, einige Abgänge dann wird es schwer mit Top-Teams wie Freilassing oder Ampfing Schritt zu halten. Ich musste heute auch wieder auf 4 Stammspieler aus verschiedenen Gründen verzichten, trotzdem bin ich stolz auf meine Mannschaft, sie hat die taktische Route zur 100 Prozent umgesetzt und den Freilassinger das Leben schwer gemacht, wir mussten in der ersten Halbzeit sogar in Führung gehen, dann nimmt das Spiel vielleicht einen ganz anderen Verlauf. Wir haben in der zweiten Hälfte wieder probiert das umzusetzen was wir besprochen haben, doch Freilassing hat heute mehr Potenzial, mehr Qualität gehabt, wenn man einen Daniel Leitz von der Bank bringen kann der dann das Spiel alleine entscheidet. Nach dem 1:1 dachte ich mir da geht jetzt noch was für uns, aber dann machen wir so ein Stellungsfehler und dann ist Leitz nicht mehr zu halten. Ich denke die Zuschauer haben in den letzten 15 Minuten ein super Spiel gesehen und das ist ja auch was.“ so der SCBV Trainer Shala Gzim

 

„Wir haben heute meiner Meinung nach eher glücklich Gewonnen, der SC Baldham hat uns alles abverlangt, aber wir haben gewusst das die Gäste irgendwann mehr Risiko gehen müssen deshalb habe ich dann Daniel Leitz gebracht, der zwar angeschlagen war aber wegen seiner Schnelligkeit war er immer ein Unruheherd. Dann macht er das 1:0, kurz darauf bekommen wir mit dem Elfmeter, der in meinen Augen keiner war, einen Dämpfer. Ich habe dann zum Leitz gesagt geh ganz nach vorn einen langen Ball bekommst du noch und so war es dann auch.“ sagte der Freilassinger Trainer Franz Pritzl.

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