Freilassing gewinnt auch das letzte Spiel, Ebersberg mit einer starken Leistung

18.05.2019

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Freilassing - 150 Zuschauer fanden immerhin den Weg ins Max-Aicher-Stadion zu einem Spiel bei dem für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging. Trotzdem war es eine ansehnliche Partie weil die Ebersberger eine starke Leistung zeigten und den Tabellenzweiten mit ihren Pressingspiel oft vor gehörige Probleme stellten. Nach der schnellen Freilassinger Führung fielen die entscheidenden Treffer dann allerdings erst in der Schlussphase in der Zwischenzeit musste Patrick Kastner im ESV-Kasten mehrmals mit starken Paraden eingreifen.

 

Für die Eisenbahner begann alles nach Plan, den nach etwa 30 Sekunden Spielzeit stand es schon 1:0. Nachdem sich Bruno Kovac und Viktor Vasas auf der linken Seite gegen mehrere Ebersberger bis zur Grundlinie durchgespielt haben, verlor Kovac kurz vor Flankenversuch den Ball setzte aber nochmal nach und eroberte im letzten Moment den Ball zurück, dieser sprang Vasas vor die Füße und er spielt das Spielgerät gleich in den 5-Meter-Raum wo Sebastian Mayer Mutterseelenallein  stand und zum 1:0 einschob. Der TSV zeigte sich durch diesen extrem frühen Treffer geschockt so dass in den ersten Minuten bei den Ebern nicht viel zusammen lief, dadurch eröffneten sich für die Heimelf ein paar Möglichkeiten um die Führung auszubauen, doch sowohl Wembacher als auch Kuka und Kovac scheiterten aus aussichtsreichsten Positionen.

 

Nach etwa 10 Minuten erholten sich die „Eber“ allmählich von dem frühen Rückstand, versuchten dann die Eisenbahner mit aggressiven Pressing unter Druck zu setzten. Mit dieser Spielweise kamen die Freilassinger überhaupt nicht klar, machten im Spielaufbau oft einfache Abspielfehler und brachten sich somit in gefährliche Situationen. Bei so einer Situation ist es dann fast zum Ausgleich gekommen, als man wieder einen einfachen Pass direkt dem Gegner in die Füße gespielt hat, den Ball im letzten Moment zur Ecke klären kann, bei der drauffolgenden Ecke muss Patrick Kastner im ESV-Kasten sein ganzen Können unter Beweis stellen und sich ganz schön Strecken um eine Ebersberger Kopfball Möglichkeit zu entschärfen. Die Ebersberger waren auch weiterhin am Drücker doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen, entweder stand ein hervorragend aufgelegter ESV-Torwart im weg oder ein Abwehrbein oder man wahr zu ungenau und zu hektisch beim Abschluss. Ab der 30 Spielminute stellten sich die Freilassinger dann weitestgehend auf die Ebersberger Spielweise ein und ließen dann bis zur Pause nicht mehr viel zu.

 

 

 

In der zweiten Hälfte ging es genau so weiter wie in der ersten, die Ebersberger überließen dem ESV das Spiel und setzten weiter auf Pressing, da die Freilassinger schon drauf eingestellt waren passierte bis zur Hälfte der zweiten Halbzeit nichts nennenswertes. Dann müssen die Eber für ihr aggressives Pressingspiel Tribut zollen und es ging allmählich die Kraft aus, dadurch eröffneten sich für Pritzl-Elf größere Räume und man kam zur guten Möglichkeiten doch die Ebersberger haben mit Marinus Pohl ebenfalls einen guten Keeper in ihren Reihen der einige ESV-Chancen vereitelte. In der 67 Spielminute war aber auch er machtlos als Denis Krojer auf der rechten Seite kurz vor dem Strafraum den eingewechselten Simon Schlosser freispielen konnte, der schnelle Schlosser zog dann nach innen in den 16er ein und schloss trocken ins kurze Toreck ab 2:0.

 

In der Folge versuchten die Ebersberger nochmal zurück ins Spiel zu kommen doch es klappte nicht mehr viel, das Spiel zuvor hat einfach Zuviel Kraft gekostet, allerdings waren die Freilassinger zu diesen Zeitpunkt auch nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte und so plätscherte das Spiel bis in die Schlussphase so vor sich hin. 5 Minuten vor Spielende dann noch ein Aufreger der den Gästen ein weiteres Gegentor brachte, als Christoph Leitner sich in der 86 Spielminute zur einer Grätsche hinreißen ließ schickten ihn Schiedsrichter Florian Gebert mit einer Roten Karte frühzeitig zum Duschen, den folgenden Freistoß aus 18 Meter halblinker Position zirkelte Denis Krojer sehenswert ins linke Kreuzeck. Nach genau 90 Minuten pfiff der Referee Gebert eine über weite Strecken Faire Partie ab.

 

Für die Ebersberger war mit dem Schlusspfiff die Saison beendet, der TSV hat mit Platz 8 und 40 Punkten die Bezirksliga halten können und gehen in der Spielzeit 2019/20 in ein weiteres Bezirksliga-Jahr. Für die Eisenbahner dagegen geht es in die Saisonverlängerung und zwar in die Landesliga-Relegation, nach dem letztjährigen Abstieg haben es die ESVler tatsächlich geschafft in die Relegation zum Wiederaufstieg zu kommen. In den nächsten zwei Wochen hat man die Möglichkeit nächste Saison wieder in der Landesliga zu kicken allerdings wird es alles andere als einfach.

Es geht am Donnerstag den 23.05.2019 um 18:30 Uhr im heimischen Max-Aicher-Stadion gegen den 17ten der Landesliga Südost ASCK Simbach a. Inn los (Pflichttermin für alle ESV-Anhänger und alle die es noch werden wollen), das Rückspiel findet dann am Sonntag um 16 Uhr auf der Sportanlage in Simbach a. Inn statt. Sollten die Eisenbahner diese zwei Spiele erfolgreich gestalten trifft man in der zweiten Runde eine Woche später auf den Sieger aus der Paarung Aigelsbach gegen Pfarrkirchen.

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