Die Eisenbahner ziehen in die nächste Reli-Runde ein, Simbach geht in die Bezirksliga

27.05.2019

Geschrieben von:

Simbach – Nach der 2:0 Niederlage im Hinspiel war es eigentlich allen Beteiligten klar dass es für die Kicker des ASCK Simbach im Rückspiel vor eigenem Publikum nicht einfach sein wird gegen die Defensivstarke Freilassinger drei Tore zu erzielen und noch schwieriger würde es sich gestallten gegen die Offensiv-Power der Gäste kein Tor zu fangen.

 

So begann die Heimelf eher ein wenig ängstlich die Partie und ließ den Gast aus Freilassing in den ersten Minuten das Spiel machen um seinerseits wie im Hinspiel über Konterspiel gefährlich zu werden, allerdings stand die ESV-Hintermannschaft bis dahin sicher. Diese Spielweise der Heimelf rächte sich dann in der 18 Spielminute als die Eisenbahner einen Freistoß 20-Meter Torentfernung zugesprochen bekamen, Kapitän Denis Krojer legte sich den Ball zurecht und zirkelte den Ball flach ins Torwarteck, da sah der Simbacher Keeper Brenzinger ein wenig unglücklich dabei aus. Zu diesen Zeitpunkten bräuchten die Simbacher schon 4 Tore um den Klassenerhalt zu realisieren.  Nach dem Gegentreffer wachten die ASCK-Kicker jetzt allmählich auf, in der 25 Spielminute wird man durch ein Kopfballversuch von ASCK Kapitän Christoph Behr ,der an den Querbalken knallt, das erste mal so richtig gefährlich. Man hat zwar im weiteren Verlaufen das Spielgeschehen weitestgehend im Griff, weil sich die Gäste, aufgrund der Führung, weit zurück ziehen und die Heimelf erstmal machen lassen, doch bis auf den einen Lattenkopfball in der 25 Spielminute wird es nicht sonderlich gefährlich vor dem ESV-Kasten. So geht es mit der verdienten Freilassinger-Führung in die Pause.

 

 

Die Simbacher kommen angergiert aus der Kabine und drängen auf den Ausgleich, doch so wie in der ersten Hälfte wird es nicht besonders gefährlich für den ESV-Keeper Patrick Kastner. In der 64 Minute machen die Grenzstädter dann den Deckel drauf, Enis Kuka erkämpft sich im Mittelfeld vom ASCK Verteidiger Florian Straßer den Ball und marschiert Richtung Tor, kurz vorm 16er legt er den Ball den zur Halbzeit eingewechselten Sascha Schimag in den Lauf und der ESV-Angreifer hat keine große Mühe um den Ball im ASCK-Tor unterzubringen. Jetzt dachten viele das Spiel ist gelaufen weil die Heimelf jetzt 5-Tore benötigt um hier noch was zu holen. Doch nur 5 Minuten nach dem Freilassinger-Treffer fällt wie aus dem nichts der Anschlusstreffer für die ASCK, Michael Spielbauer nimmt sich ans Herz und zieht aus 20 Metern fulminant ab und das Spielgerät schlägt unhaltbar im linken unteren Eck ein. Jetzt fangen die Eisenbahner an zu schwimmen und werden trotz der Tatsache das die Simbacher noch 4 Tore brauchen recht nervös. Nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer bekommt die Heimelf einen Strafstoß zugesprochen, nach einem Zweikampf im Sechzehner wurde ein Simbacher umgerissen und die Schiedsrichterin Angelika Söder zögerte keine Sekunde und deutete auf den Punkt. Der Ex-Profi Alessandro Belleri scheiterte im ersten Versuch am ESV-Keeper Kastner, doch den Nachschuss kann der Schütze dann über die Linie drücken und es steht 2:2, allerdings braucht der Gastgeber immer noch 3 Treffer.

 

Die Heimelf macht weiter Druck und nur 3 Minuten nach dem Ausgleich liegt der Ball schon wieder im Freilassinger Tor, einen Weitschuss  kann Kastner nur nach vorne Abprallen lassen und ein Simbacher Stürmer drückt den Ball ins Tor, doch die Fahne des Assistenten ist sofort oben, der Stürmer stand im Abseits. In der 80 Spielminute melden sich dann nochmal die Gäste mit einer Riesenmöglichkeit, als Bruno Kovac frei vor Brenzliger auftaucht, diesen ausspielen kann doch sein Schuss ins Leere Tor wird auf der Linie geklärt. In der 86 Spielminute wird dann noch ein Simbacher-Treffer wegen Abseitsstellung aberkannt, zwar stand hier der Torschütze Belleri selbst nicht im Abseits allerdings sein Vorlagengeber, alles reklamieren hilft nichts, nur eine Gelbe Karte für Kapitän Behr wegen Meckerns. Nach einer 3 Minutigen Nachspielzeit pfeift Angelika Söder die Partie ab.

 

 

Für die Simbacher geht es somit nach nur einem Jahr in der Landesliga wieder zurück in die Bezirksliga. Für die Freilassinger geht die Saisonverlängerung in die nächste Runde, da wartet ein alter Bekannter aus der Landesligazeit, der TV Aiglsbach setzte sich ebenfalls gegen Landesligisten TuS Pfarrkirchen durch und steht auch wieder vor dem Wiederaufstieg. Der TV Aigelsbach musste in der Bezirksliga Niederbayern West nur dem VfB Straubing um 2 Punkte den Vortritt lassen,  Schossen aber in der abgelaufen Saison mit 87 Treffern die meisten Tore, der beste Torschütze Manfred Gröber holte sich dabei mit 42 Toren die Torjäger-Kanone. Also wird es für die Eisenbahner noch ein hartes Stück Arbeit um die Mission Wiederaufstieg zu realisieren. Es geht los am kommenden Mittwoch den 29.05.19 um 19:15 Uhr auf der Sportanlage in Aigelsbach, das Rückspiel ist dann am 01.06.2019 um 16 Uhr im Max-Aicher-Stadion in Freilassing, dann zählt der ESV Freilassing wieder auf zahlreiche Unterstützung.

 

ESV Trainer Franz Pritzl sagte nach dem Spiel „Ich bin mit dem Weiterkommen eigentlich zufrieden, über das Ergebnis müssen wir im Training nochmal reden, es kann nicht sein das wir nach der 2:0 Führung den Sieg noch so leichtfertig aus der Hand geben. Mit so einer Einstellung können wir uns den Weg nach Aigelsbach dann sparen.“

Share on Facebook
Please reload

einzigartige Besucher

Besuche insgesamt

 

©2018 ESV Freilassing e. V.

Datenschutz

0