Gerechte Punkteteilung in Saaldorf, Defensivreihen halten stand

25.07.2019

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Saaldorf - Derbystimmung herrschte am Mittwochabend an der Saaldorfer Stalber-straße. Der SVS hatte zum ersten Heimspiel der Fußball-Bezirksliga Ost den Vizemeister der vergangenen Saison, den ESV Freilassing, zu Gast. Die zahlreichen Zuseher sahen bei hochsommerlichen Temperaturen ein  kampfbetontes Match  mit   gerechtem Ausgang. Die extreme Hitze verlangte den Akteuren auf beiden Seiten einiges ab. Für die Hausherren war es die erste Partie der neuen Saison, während die Mannschaft von Franz Pritzl bereits einen 3:1-Sieg gegen den TSV Teisendorf einfahren konnte.  Beim SV Saaldorf  sind neu auf der Kommandobrücke Pascal Ortner und sein Co-Trainer Josef Eder. Der neue SVS-Coach begann mit zwei Youngster  die Partie: Maxi Huber und Markus Rehrl wurden  für ihre guten Trainingsleistungen mit dem Starteinsatz belohnt.

 

Die erste Möglichkeit hatten die Gäste: Viktor Vasas flankte zum aufgerückten Andi Högler, der köpfte aber knapp neben das Tor. Fünf Minuten später brachte die Abwehr der Hausherren den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Sascha Schimag hielt aus 18 Metern drauf,  traf aber das Aluminium –  den zurückspringenden Ball schnappte sich ESV-Spielmacher Denis Krojer, dessen Versuch wurde von  SVS-Keeper Maxi Steinmaßl entschärft. Das Heimteam agierte in der Anfangsphase äußerst nervös. Unnötige Ballverluste und ungenaue Abspiele brachten den ESV Freilassing immer wieder ins Spiel.

 

 Abwehrchef Andreas Högler und seine Abwehr standen sicher, hier im Laufduell gegen Johannes Hafner(li) und Markus Rehrl(re)

 

Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe Andi Schuhegger diagonal zu Timo Portenkirchner passte, der konnte aber im Fallen den Ball nicht verarbeiten. Zehn Minuten später erkämpfte sich Michael Schreyer das Spielgerät und passte zu Markus Rehrl – der legte wieder zurück zum Passgeber, aber ESV-Keeper Oliver Hauthaler wehrte den Schuss des Saaldorfers mit dem Fuß ab. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel schickte Christoph Voitswinkler Markus Rehrl auf die Reise, der Versuch des SVS-Stürmers landete aber neben dem  Kasten. Die Gäste bestimmten aber weiterhin das Geschehen im ersten Durchgang, scheiterten aber  an der umsichtigen Saaldorfer Abwehrreihe.

 

Trainer Pascal Ortner dürfte in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Elf kam wesentlich verbessert aus den Kabinen. Timo Portenkirchner setzte sich in der 52. Minute durch und legte die Kugel quer, vor dem einschussbereiten  Kapitän Johannes Hafner klärte Andi Högler im letzten Moment. Die folgende Ecke brachte Christoph Voitswinkler zur Mitte, die ESV-Abwehr konnte zwar eingreifen, der Ball landete aber bei Michael Schreyer, der das Leder knapp über den Querbalken drosch. Fünf Minuten später bediente Voitswinkler Timo Portenkirchner, dessen Schuss aus spitzem Winkler lenkte ESV-Torwart Oliver Hauthaler zur Ecke. Wieder war Portenkirchner der Initiator der nächsten Möglichkeit: Er luchste seinem Gegenspieler den Ball ab uns setzte Johannes Hafner in Szene – der Ball  flog am langen Eck vorbei.

 

 Die Saaldorfer Abwehr um Felix Großschädl stand der Freilassinger im nichts nach, hier Felix Großschädl gegen Daniel Leitz

 

Dann waren aber wieder die Eisenbahner am Zug. Felix Großschädl griff jedoch entscheidend   vor dem einschussbereiten Muhamed Hajrullahu ein. ESV-Coach Franz Pritzl wechselte dann Goalgetter Daniel Leitz ein, der mit seinen Alleingängen immer wieder Gefahr heraufbeschwören kann. 70 Minuten  waren gespielt, als Christoph Voitswinkler einen Freistoß zu Johannes Hafner beförderte, der anschließende Kopfball wurde aber eine sichere Beute von Keeper Hauthaler. Auf der Gegenseite behauptete Muhamed Hajrullahu den Ball und setzte sich energisch durch, sein Schuss aus 15 Metern segelte jedoch über das Gebälk. Beide Teams versuchten den Lucky Punch zu setzen. Die Defensivabteilungen  beider Mannschaften leisteten aber hervorragende Arbeit und ließen wenig zu. Die letzte Chance der Partie hatten die Gäste: Der eingewechselte Amel Omeradzic  setzte jedoch seinen Schuss aus 16 Metern zu hoch an.

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