Behält Kastl auch im zweiten Vergleich die Oberhand – oder gelingt Freilassing die Revanche?

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30.10.2026
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In der Fußball-Landesliga Südost steht bereits der Rückrundenauftakt auf dem Programm. Dabei bekommt der zwölftplatzierte TSV Kastl (20 Punkte) Besuch vom ESV Freilassing, der punktgleich auf Rang 15 ist. Der Anpfiff im Mauerberger Sportpark ertönt am Samstag, 31. Oktober, um 14 Uhr.

Ans Hinspiel, gleichzeitig auch das Eröffnungsduell vor 550 Zuschauern, erinnern sich die Kastler noch gern, denn im Max-Aicher-Stadion präsentierte sich die Truppe von Martin Göppinger von ihrer besten Seite und feierte einen ungefährdeten 2:0-Auswärtssieg. Ein Auftakt nach Maß, der die Hoffnung schürte, dass sich die Schwarz-Weißen deutlich weiter nach vorn orientieren können als in den vergangenen Jahren.

Nun nach 17 Spielen ist die Situation nahezu identisch mit der des Vorjahres: 20 Punkte jetzt, 23 zur gleichen Zeit in der Vorsaison. Damit ist klar: Rundum zufrieden ist man im Kastler Lager nicht, gerade die Defensivleistung bleibt ein Dauerthema in der Mannschaft um Kapitän Dominik Grothe. 37 Gegentreffer zur Saisonhalbzeit – das ist deutlich zu viel und mitunter der Hauptgrund dafür, weshalb man sich von unten nicht absetzen kann. Auch das ist eine Parallele zur Vorsaison, als man nach 17 Runden auch schon 35 Tore kassiert hatte. Zum Vergleich: Freilassing hält aktuell bei 42 Gegentreffern, im Vorjahr waren es bis dato 30.

Göppinger: „Das Feld ist nochmal ausgeglichener“

Einen Punktevorsprung zur Relegationszone gibt es aktuell nicht mehr –die Luft zum ersten Abstiegsplatz ist mit drei Zählern sehr dünn. Das macht die Lage deutlich angespannter als vor einem Jahr, als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsprung vor der roten Linie zehn Punkte betragen hatte. „Das Feld ist nochmal ausgeglichener geworden als das in den letzten Jahren der Fall war. Das macht es doppelt schwierig sich zu behaupten“, so Göppinger, der hinterher schiebt: „Wir sind jetzt seit drei Runden ungeschlagen, das ist eine gute Basis. Erstes Motto lautet, nicht zu verlieren, dann haben wir gegenüber Freilassing den besseren Direktvergleich auf unserer Seite. Das kann am Ende noch entscheidend werden“, erklärt der Trainer, der bis auf Lukas Bürgel und Anton Kriner (beide Leiste) aus dem Vollen schöpfen kann.

Nach dem Duell gegen die Eisenbahner warten heuer noch vier weitere Prüfungen auf die Kastler. Nächste Woche gehts zum unangefochtenen Tabellenführer TSV Murnau, ehe noch die Duelle gegen drei Aufsteiger auf dem Programm stehen: gegen den FC Moosinning, beim SV Nord München-Lerchenau und gegen den SV Planegg-Krailing.

Torjäger Portenkirchner wieder mit von der Partie

Bei Letzterem zogen die Freilassinger jüngst mit 1:2 den Kürzeren, die heute wieder auf ihren Goalgetter Timo Portenkirchner bauen können. Der 14-Tore-Mann hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen. Außerdem steht der zuletzt privat verhinderte Headcoach Goran Roksandic wieder an der Seitenlinie. Dafür fallen Molos Bajgora, Tim Bageritz und Raul Miclos weiterhin verletzungsbedingt aus. Zudem fehlt Simon Schlosser gelbgesperrt, auch für Torwart Matej Markovic wirds nach seiner Verletzung am Hüftbeuger nicht reichen. Für ihn steht – wie bereits in Planegg – Eric Wille zwischen den Pfosten. Mit Thomas Unterhuber gibts ja noch einen weiteren verletzten Keeper, der wie er sagt natürlich sehr viel Lust verspürt, irgendwann wieder auf dem Platz zu stehen. Er möchte dieses Jahr definitiv nur Co-Trainer bleiben. „Dann schauen wir mal, wie es meinem Knie geht. Das haben wir uns im Verein noch so ein bisschen offen gelassen.“ Klar ist, dass die Eisenbahner die Rückrunde nicht nur mit einem Dreier starten, sondern wesentlich punktreicher gestalten wollen.

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