ESV Freilassing im letzten Drittel nicht zwingend genug – 1:2 bei Aufsteiger SV Planegg-Krailling

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26.10.2026
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Lukas Zehendner
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Lukas Zehendner

Bittere Pille für den ESV Freilassing: Die Grenzstädter konnten den Heimdreier gegen den SV Nord München-Lerchenau nicht veredeln. Das Team von „Co“ Thomas Unterhuber und Torwarttrainer Stefan Schönberger, die den privat verhinderten Goran Roksandic an der Seitenlinie vertraten, zog beim SV Planegg-Krailling mit 1:2 den Kürzeren.

Ohne den gesperrten Timo Portenkirchner sowie die verletzten Tim Bageritz, Molos Bajgora und Tobias Frisch gings für die Eisenbahner vor 100 Zuschauern im Georg-Heide-Stadion zur Sache. Unterhuber/Schönberger mussten auch auf der Torhüterposition umstellen, da sich Matej Markovic am Hüftbeuger verletzte. Dadurch feierte Eric Wille, der bereits zweimal in der „Zweiten“ zum Einsatz kam, sein Landesliga-Debüt. Von Keeper zu Keeper attestierte Unterhuber Wille eine solide Leistung. „Seine Stärke ist die Kommunikation. Er hat sehr gut gehalten und war bei den Toren machtlos.“

In den ersten 45 Minuten verbuchte Freilassing zwar mehr Ballbesitz, zwingende Chancen blieben auf beiden Seiten jedoch eher Mangelware. „Uns hat so ein bisschen die Kreativität gefehlt“, betont Unterhuber, dessen Elf gleich nach dem Seitenwechsel die kalte Dusche kassierte. Die Gastgeber kombinierten sich gut an der Grundlinie durch, ehe die Kugel im Rückraum landete, wo sie Plator Doqaj flach ins linke Eck bugsierte – 50 Sekunden waren da gerade mal auf der Uhr. „Das hat uns natürlich hart getroffen. Doch wir sind wieder gut zurückgekommen und haben mehr Zug zum Tor entwickelt als noch in der ersten Halbzeit“, berichtet Unterhuber. Allerdings konnte der ESV seine Chancen nicht in Tore ummünzen.

In Minute 67 folgte der nächste Nackenschlag: Tobias Schindler rutschte aus, Stürmer Fatjon Celani bedankte sich, lief allein auf Wille zu und schob ein. Doch auch diese Watschn steckte Freilassing weg und kombinierte sich nach vorn, war jedoch im letzten Drittel nicht zwingend genug. Dann klingelte es doch noch im Planegger Kasten: Eine Flanke von Timo Hofer rutschte Keeper Marijan Krasnic durch die Finger (90.+4). Der Anschlusstreffer fiel jedoch zu spät. „Ärgerlich und bitter. Doch es hilft nichts. Momentan fehlt uns das Quäntchen Glück – auch in den 50:50-Duellen“, so Unterhuber.

ESV Freilassing: Wille, Wieser, Tafilaj (69. Niclas Hofer), Tsap (82. Spatzenegger), Koller (55. Gendel), Krein, Prechtl (75. Omeradzic), Schindler, Timo Hofer, Schlosser, Seybold (61. Hussein).

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