Überlebenswichtig war der Heimdreier gegen Lerchenau zwar laut Co-Trainer Thomas Unterhuber nicht, doch für den Kopf von enormer Bedeutung. Der noch verletzte Freilassinger Keeper vertritt übrigens Hauptübungsleiter Goran Roksandic, der privat verhindert ist. Unterhuber übernimmt gemeinsam mit Torwarttrainer Stefan Schönberger das Coaching im Würmtal. Der Heimsieg war schön, nun gilt es, beim Aufsteiger nachzulegen. Die klare Vorgabe aus der Grenzstadt lautet deshalb: drei Punkte.
Dabei müssen die Eisenbahner auf einige wichtige Kräfte verzichten. Vor allem der Ausfall von Goalgetter Timo Portenkirchner wiegt extrem schwer – er muss nämlich nach seiner Ampelkarte gegen Lerchenau für ein Spiel zusehen. Mit 14 der insgesamt 28 „Buden“ ist er der Freilassinger Unterschiedsspieler. Nichtsdestotrotz will der ESV alles in die Waagschale werfen, um im Landkreis München Zählbares mitzunehmen. Neben Portenkirchner stehen Molos Bajgora, Raul Miclos, Tim Bageritz und Tobias Frisch verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Dafür kehren die zuletzt privat verhinderten Hofer-Zwillinge Timo und Niclas zurück ins Aufgebot.
Einen Torjäger im klassischen Sinne hat der Aufsteiger, der von Pero Vidak betreut wird, nicht. Die besten Schützen sind Ante Kraljevic (5), Aleksandar Demonjic und Andre Gasteiger (beide 4) und haben somit miteinander weniger Einschüsse auf dem Konto als Freilassings Portenkirchner allein. Der letzte Sieg der Planegger liegt auch schon eine Weile zurück. Anfang September behielt man beim Kirchheimer SC mit 3:2 die Oberhand. Seitdem folgten zwei Punkteteilungen sowie vier Niederlagen. Zuletzt bewies man jedoch Moral und egalisierte einen 0:2-Rückstand beim SV Aubing.