Gastauftritt bei 1860 Rosenheim: Ärgert der ESV Freilassing den Spitzenreiter?

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8.5.2026
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Da sind einige Steine vom Herzen gepurzelt: Nach dem deutlichen 5:1-Erfolg gegen den FC Wacker München ist klar, dass der ESV Freilassing auch in der kommenden Spielzeit in der Fußball-Landesliga auflaufen wird. „Das Spiel hat auf jeden Fall viele Wunden geheilt“, weiß Trainer Albert Deiter. In den jüngsten Duellen seien die elfplatzierten Eisenbahner (39 Punkte) ja generell gut in Fahrt gewesen. Laut ihrem Coach habe man sich gleich im vorletzten Heimspiel vorgenommen, den Ligaerhalt fix zu machen.

„Es wäre die Wochen drauf nicht leichter geworden. Und die Leistung war ja dann auch gut“, betont der 39-Jährige. Nun können die Grenzstädter in den verbleibenden zwei Partien noch das Zünglein an der Waage in Sachen Auf- beziehungsweise Abstieg sein. Zunächst gehts am Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr im letzten Saisonauswärtsmatch zu Tabellenführer TSV 1860 Rosenheim, ehe dann am Samstag, 16. Mai, um 14 Uhr das letzte Heimduell 2025/26 gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Garmisch-Partenkirchen ansteht.

Spaß haben, ohne an Leistung zu verlieren

„Man hat unter der Woche gemerkt, dass der Druck raus ist. Die Stimmung ist gut, nun wollen wir zwei Wochen unseren Spaß bei der Sache haben, ohne an Leistung zu verlieren“, betont der scheidende Freilassinger Coach. Heißt also: Der ESV ist im Beck & Fraundienst Stadion nicht auf Larifari-Fußball aus. Dass man den Sechzigern eventuell noch in die Meistersuppe spucken kann, mache die Sache noch zusätzlich interessant. „Den Rosenheimern sind wir ja schon öfter über den Weg gelaufen. Wir haben keinen Druck, fahren dahin und versuchen alles rauszuholen.“

Bis auf Simon Schlosser, der seit der Wintervorbereitung eine Verletzung mit sich rumschleppt, (Deiter: „Ihn nehmen wir jetzt mal raus“) sind alle an Bord. Vieles werde von der Tagesform abhängen, doch der Freilassinger Coach weiß auch, dass der TSV nicht umsonst da oben steht. „Rosenheim hat sich im Laufe der Saison extrem gesteigert und wirkt sehr stabil.“ Nun wolle man einfach seine Visitenkarte abgeben. Aus ESV-Sicht gehe man definitiv nicht als Favorit ins Match. „Schauen wir mal, ob wir den Tabellenführer ein wenig ärgern können.“

Portenkirchner entschied das Hinspiel: 1:0 für die Eisenbahner

Im ersten Aufeinandertreffen klappte das schon mal ganz gut. Da behielten nämlich die Eisenbahner dank des goldenen Treffers von Torjäger Timo Portenkirchner (mittlerweile 28 „Buden“) mit 1:0 die Oberhand. Das Rosenheimer Prunkstück ist definitiv die Defensive. Gerade mal 27 Gegentore kassierte die Elf von Wolfgang Schellenberg in 32 Begegnungen – Liga-Bestwert.

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