Nächste Niederlage und Verletzungssorgen: Freilassing verliert in Forstinning

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27.9.2026
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Sechstes Spiel in Serie ohne Sieg: Der ESV Freilassing hat in der Fußball-Landesliga Südost auch im Duell beim VfB Forstinning nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit 1:5 zogen die Schützlinge von Goran Roksandic den Kürzeren. Zur aktuell schwierigen Situation kamen außerdem noch weitere Verletzungssorgen hinzu.

Insgesamt setzten sich die Forstinninger, die gut und mit Tempo ins Spiel kamen, verdient durch. Gut rausgespielte Gastgeber-Treffer und der ein oder andere individuelle Fehler bei den Eisenbahnern brachten die Entscheidung. Bereits nach 25 Minuten führte der VfB mit 3:0, Aleksandar Novakovic (10.), Leo Gabelunke (13.) und Luca Mancusi waren erfolgreich. Noch vor der Pause wechselte der ESV zweimal. Einmal taktisch – Amel Omeradzic kam für Raul Miclos (28.) – und einmal verletzungsbedingt. Rodi Hussein hatte seit einem Foul Schmerzen am rechten Knöchel, Moritz Seybold ersetzte ihn (36.). „Es schaut nicht so gut aus“, meint Freilassings Co-Trainer Thomas Unterhuber zur Hussein-Verletzung. Eine genaue Diagnose stehe noch aus, ein MRT soll Klarheit bilden. Das gilt auch im Fall von Tim Bageritz. Der Linksfuß verletzte sich abseits des Fußballsports am rechten Knie und stand nicht einmal im Kader.

Vierter Gegentreffer kurz nach der Halbzeit

Gegen den VfB hatten sich die Grenzstädter laut Unterhuber für Durchgang zwei nochmal viel vorgenommen, zu verlieren hatten sie nun sowieso nichts mehr. Dann jedoch folgte bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn der „Schlag ins Gesicht“, so Unterhuber. Gabelunke zog aus 25 Metern ab, die Kugel pendelte zweimal zwischen Latte und Torlinie hin und her, ehe sie im Kasten landete. Nun war die Partie endgültig gelaufen. Cem Cevizci sorgte noch fürs 5:0, ehe Dominik Krein per Foulelfmeter souverän den Ehrentreffer erzielte.

Trotz der derzeitigen Lage bleibt Unterhuber optimistisch. „Es ist wichtig, den Kopf jetzt nicht in den Sand zu stecken. In solchen Situationen zeigt sich der Charakter der Mannschaft, die nun Ruhe ausstrahlen und bewahren muss.“ Der „Co“ glaube, dass es in der Tabelle wieder nach oben gehen kann. Im Moment sind die Eisenbahner auf dem 14. Platz zu finden – also in der Abstiegsrelegationszone.

Nun kommt Primus TSV Murnau

Nun aber steht erstmal eine schwierige Aufgabe an: Am Samstag, 26. September, ist nämlich ausgerechnet der offensivstarke Spitzenreiter TSV Murnau im Max-Aicher-Stadion zu Gast. Einerseits ein sehr harter Brocken, andererseits aber vielleicht auch die Möglichkeit, sorglos aufzutreten, da man – aus Freilassinger Sicht – in dieser Partie eigentlich nur gewinnen kann.

‍ESV Freilassing: Markovic, Miclos (28. Omeradzic), Wieser, Hussein (36. Seybold), Tafilaj (75. Niclas Hofer), Koller, Krein, Prechtl, Timo Hofer, Schlosser (70. Tsap), Portenkirchner (70. Gendel).

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