SSV kennt er noch aus SBC-Zeiten: Freilassings „Co“ Unterhuber erwartet kampfbetontes Match gegen Eggenfelden

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29.7.2026
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Lukas Zehendner
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Lukas Zehendner

Die ersten drei Zähler in der Fußball-Landesliga Südost sind eingesackt. Nun gehts für den ESV Freilassing am 3. Spieltag darum, im Idealfall gleich nachzulegen. Die Elf von Goran Roksandic hat am Mittwoch, 29. Juli, (18.30 Uhr) Ligawechsler SSV Eggenfelden im Max-Aicher-Stadion zu Gast. Die Niederbayern belegten in der abgelaufenen Spielzeit Rang 11 in der Mitte-Staffel und haben in der aktuellen Runde – wie die Eisenbahner – einen Sieg und eine Niederlage zu Buche stehen.

Jüngster Sieg gut fürs Selbstvertrauen

Gut fürs Selbstvertrauen der Grenzstädter war definitiv der jüngste 1:0-Erfolg bei der SpVgg Unterhaching II. Auch sehr zur Freude von Co-Trainer Thomas Unterhuber: „Wenn hinten die Null steht, gehts ja fast nicht besser.“ Da spricht natürlich der Torhüter aus dem 25-Jährigen, der derzeit noch an einer Knieverletzung laboriert und (noch) nicht aktiv auf dem Feld eingreifen kann. Nun soll gegen die Schützlinge des früheren U19-Trainers des SV Wacker Burghausen Daniel Blindhuber der nächste Dreier her. Für den SSV-Coach ist es bereits die zweite Reise binnen kürzester Zeit in die Grenzstadt. Er ließ sich auch das Eröffnungsspiel der Landesliga Südost nicht entgehen.

Unterhuber kennt die Eggenfeldener, die bereits in der Spielzeit 2021/22 in der Südost-Staffel mit von der Partie waren. Der jetzige ESV-Keeper und -Co-Trainer stand zum damaligen Zeitpunkt noch für den SB Chiemgau Traunstein zwischen den Pfosten. Für das Duell ist klar: „Wenn wir an unsere Leistung anknüpfen, ist definitiv was drin. Ziel ist es, hinten gut zu stehen und wenig zuzulassen. Offensiv haben wir genug Qualität“, betont er. Da werde man die ein oder andere Chance kreieren können.

Der 25-Jährige erwartet vom Spielerischen her ein ähnliches Match wie zum Auftakt gegen den TSV Kastl (0:2). „Der Kampf wird im Vordergrund stehen.“ Eggenfelden sei eine Mannschaft, die insbesondere über die Körperlichkeit viel Gefahr ausstrahlt. Und die Freilassinger werden alles in die Waagschale werfen müssen, um dagegenzuhalten. Personell kann das Freilassinger Trainerduo nahezu aus dem Vollen schöpfen. Kaan Coskun hatte zuletzt Probleme mit dem Sprunggelenk, wurde jedoch in Neuried in Durchgang zwei für Rodi Hussein eingewechselt. Einem Einsatz gegen den SSV sollte laut Unterhuber nichts im Wege stehen. Definitiv nicht mitwirken können Tim Bageritz und Artem Tsap. Ersterer verweilt noch im Urlaub, während sich der Angreifer, der vom TV Obing kam, eine Fraktur im linken Arm zugezogen hat.

Unterhuber: „Möchte meinen Input geben“

Seine Tätigkeit an der Seitenlinie macht dem 25-Jährigen prinzipiell sehr viel Spaß. „Ich möchte meinen Input geben und möglichst viel Anteil daran haben, die Mannschaft auf Kurs zu bringen.“ Wie es mit seinem Knie weitergeht, müsse man noch abwarten. Doch bis zum Winter sei Unterhuber noch außen vor. Auch der Austausch mit Roksandic gestalte sich richtig gut. „Er ist ein super Trainer.“ Bislang harmoniere es zwischen den beiden gut.

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