Vor allem die hohe Anzahl an Gegentreffern – 23 waren es in den vergangenen sechs Auseinandersetzungen – dürfte den Eisenbahnern die ein oder andere Sorgenfalte ins Gesicht getrieben haben. Und auch die schnellen, beweglichen Offensiv- beziehungsweise Flügelspieler der Forstinninger dürften die Freilassinger Hintermannschaft vor Aufgaben stellen.
In den jüngsten Matches geriet der VfB-Motor jedoch etwas in Stottern. Seit drei Begegnungen wartet man auf einen Sieg. Zuletzt kam man beim FC Wacker München – trotz zwischenzeitlichen 2:0-Vorsprungs im ersten Durchgang – nicht über ein Unentschieden hinaus. Die jüngste Heimpartie gegen den SV Aubing ging sogar mit 1:2 verloren, ehe man sich zuvor zu einem 1:1 beim Letzten SSV Eggenfelden mühte. Die Truppe von Gerhard Lösch dürfte diesmal also genug Motivation besitzen, es den Freilassingern so schwer wie möglich zu machen, um sich selbst mal wieder mit drei Zählern zu belohnen. Die bräuchte der ESV allerdings auch, der gerade mal einen Zähler vom ersten Abstiegs-Relegationsplatz entfernt ist. Einen klassischen Goalgetter wie Timo Portenkirchner (elf „Buden“) auf Freilassinger Seite hat der VfB nicht. Die besten Torschützen heißen Dzemo Sefidanoski (5) beziehungsweise Antonio Saponaro (4).
Achtmal standen sich die Forstinninger und die Freilassing sowohl in der Landesliga als auch in der Bezirksliga gegenüber. Der direkte Vergleich spricht für die Kicker aus dem Landkreis Ebersberg, die fünfmal als Sieger vom Rasen gingen, lediglich einmal konnte der ESV die Oberhand behalten. In den jüngsten beiden Duellen trennte man sich jeweils mit einem Unentschieden.