ertreffen klappte das bereits: Dank des späten Treffers von Torjäger Timo Portenkirchner setzten sich die Freilassinger 1:0 auf der Anlage in Neuried durch. ESV-Trainer Goran Roksandic erinnert sich dabei an eine schwere Partie, die er auch diesmal erwartet. Der Gegner habe „eine junge, dynamische Mannschaft die viel Intensität mitbringt“.
Nach dem 1:2 bei Aufsteiger SV Planegg-Krailling zog der ESV jüngst beim TSV Kastl mit 0:3 den Kürzeren. Laut Roksandic war jedoch nicht alles schlecht. „Im Ballbesitz haben wir gut gespielt, allerdings nach Standards drei Tore kassiert.“ Nach dem Training diese Woche wissen seine Schützlinge nun hoffentlich, wie sie sich in solchen Situationen zu verhalten haben. Auch dass sich die Freilassinger als 15. im Abstiegskampf befinden, habe Roksandic seinen Jungs nochmal deutlich verklickert. „Wir müssen unsere Intensität wieder finden und viel Energie ins Spiel bringen“, fordert der Kroate. Das habe zuletzt vor heimischer Kulisse etwas besser geklappt als in der Fremde.
Ziel gegen Haching II müsse sein, das als Elfter mit 23 Punkten gerade mal drei mehr als Freilassing hat, das hohe Pressing des Gegners zu unterbinden und viele Angriffe im eigenen Ballbesitz zu kreieren. Dabei bedarf es Energie und Mut gegen die „gut ausgebildeten und technisch starken“ Schützlinge von Trainer Jan zur Nieden. Diese schickten zuletzt den SV Aubing mit 5:0 nach Hause. Die Regionalliga-„Zweite“ glänzte mit fünf verschiedenen Torschützen.
Personell kann Roksandic auf Molos Bajgora zurückgreifen, der sich nach Verletzungsphase zurück im Kader befindet. Ebenso mit von der Partie ist Simon Schlosser, der seine Gelbsperre abgesessen hat. „Wichtig, dass unser Kapitän wieder zurück ist“, weiß auch Roksandic. Verletzungsbedingt fehlen wird ihm dagegen Artem Tsap. Alle anderen sind mit an Bord. Da die Liga generell sehr eng ist, peilen die Eisenbahner laut dem Kroaten eine Siegesserie an. „Dann können wir beruhigt in die Winterpause gehen.“