„Noch viel Arbeit vor uns“: Freilassinger 1:4 gegen 1860 Rosenheim – Test beim SBC vorverlegt

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25.6.2026
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Hans-Joachim Bittner
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Hans-Joachim Bittner

Fußball-Landesligist ESV Freilassing hat das erste Vorbereitungsmatch auf die kommende Saison verloren. Die Grenzstädter zogen im Badylon gegen Bayernliga-Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim mit 1:4 den Kürzeren. Coach Goran Roksandic zeigte sich dennoch mit dem ersten Auftritt seiner Truppe zufrieden. „Das Ergebnis ist noch nicht so wichtig. Wir sind erst in die Vorbereitung gestartet, viele Spieler sind noch im Urlaubsmodus. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt hat.

Die Sechziger traten äußerst dominant auf, während die Eisenbahner im Grunde lediglich mit Abwehrarbeit beschäftigt waren – Schlussmann Matej Markovic wurde rasch warmgeschossen. In der Freilassinger Sturmspitze war Tobias Frisch auf verlorenem Posten. Folgerichtig erzielte die Crew von Wolfgang Schellenberg im ersten Durchgang zwei Treffer, nachdem Markovic noch in Minute 9 bei einem Top-Freistoß die Glanzparade auspacken musste. Edis Muhameti netzte aus halblinker Position ins lange Eck ein (22.), beim Rosenheimer 2:0 staubte Rückkehrer Marcel Martens (zuvor SpVgg Unterhaching II) aus kurzer Entfernung ab (40.).

Eisenbahner noch ohne Wieser und Portenkirchner

Der Gast kreierte weitere gute Gelegenheiten, die entweder vorbeigingen oder bei denen sich erneut Markovic auf dem Posten zeigte. Bei Freilassing fehlten unter anderem noch Urlauber Georg Wieser in der Innenverteidigung beziehungsweise Goalgetter Timo Portenkirchner. Dafür gaben die Neuzugänge Kaan Coskun, der sehr engagiert zu Werke ging, sowie Arber Tafilaj ihr Debüt im ESV-Dress.

In Halbzeit zwei tauschten beide Mannschaften kräftig durch. Besonders erfreulich auf Freilassinger Seite: Manuel Beck feierte nach langer Verletzungsphase sein Comeback. Tore fielen noch drei Stück. Zunächst legte Audai Elghatous den nächsten Rosenheimer Treffer nach (58.), ehe Kevin Kuffel auf 0:4 stellte (81.). Die erste und einzige Freilassinger „Bude“ markierte Youngster Timo Hofer (84.).

Auch Akteure aus der „Zweiten“ kommen dran

Bei den Eisenbahnern geht der Blick nun nach vorn: „Wir haben noch Luft nach oben und viel Arbeit vor uns“, betont Roksandic. „Als neuer Trainer bringst du eine eigene Spielidee mit. Die kann ich den Jungs nicht in einer Woche vermitteln.“ Von daher sei die erste Trainingswoche schwieriger einzuschätzen. Neben den bisherigen Leistungsträgern berücksichtigt der 40-Jährige aktuell auch einige Akteure aus der zweiten Mannschaft, wünscht sich bis zum Saisonstart noch ein paar Verstärkungen.

Nun möchte Roksandic seine Crew insbesondere in Sachen defensive Kompaktheit, Arbeit gegen den Ball und Umschaltsituationen schleifen. Des Weiteren liegt der Fokus auf athletischen Dingen. Dafür wird viermal wöchentlich trainiert. „Die Jungs sollen in jeder Phase eines Spiels wissen, was sie machen müssen.“ Als zertifizierter Videoanalyst ist es ihm wichtig, dem Team seine Spielidee auch auf diesem Weg näherzubringen.

Dass er mit seiner Elf das Eröffnungsmatch gegen Kastl bestreiten darf, findet er „cool. Da kommen bestimmt viele Zuschauer. Wir werden bereit sein.“ Zuvor aber steht das nächste Testspiel am Samstag, 27. Juni, beim Landesliga-Kontrahenten SB Chiemgau Traunstein an. Beginn ist übrigens hitzebedingt bereits um 10.30 Uhr, nicht wie ursprünglich geplant um 12 Uhr. Dabei wird wohl nochmal kräftig durchrotiert, ehe sich im Match beim UFC Ostermiething (LT1 OÖ-Liga) am Samstag, 4. Juli, 14 Uhr, schon eine mögliche Startformation für das erste Punktspiel herauskristallisieren soll. Die Generalprobe bestreiten die Freilassinger am Samstag, 11. Juli, um 19.30 Uhr im Max-Aicher-Stadion gegen den Neu-Kreisligisten SV Saaldorf.

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