Goran Roksandic: „Realistisches Ergebnis“ - ESV spielt 1:1 in Moosinning

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10.10.2026
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Moosinning. Lange sah es für den ESV Freilassing danach aus, den erhofften Befreiungsschlag in der Fußball-Landesliga Südost zu landen. Beim FC Moosinning lagen die Grenzstädter nach dem zwölften Saisontreffer von Goalgetter Timo Portenkirchner knapp vorn, ehe die Hausherren vom Elfmeterpunkt zum 1:1-Endstand trafen. Somit bleibt die Truppe von Goran Roksandic im achten Duell hintereinander sieglos, nahm jedoch nach zuletzt drei empfindlichen Niederlagen immerhin mal wieder einen Zähler mit.

Die Eisenbahner waren gut im Match und kreierten die ersten Chancen, doch sowohl Timo Hofer (12.) als auch Portenkirchner (14.) per Kopf hatten ihr Visier noch nicht richtig eingestellt. Interessanter wurde es in der Folge, als Portenkirchner nach Fehlpass der Hausherren rund 20 Meter vor dem FCM-Gehäuse ans Leder kam, jedoch knapp vorbeiknallte (18.). Wenig später mussten die Gastgeber verletzungsbedingt das erste Mal tauschen. Für Felix Meier ging es nach Zusammenprall mit Gästekeeper Matej Markovic nicht weiter, Noah Lwanyaga kam aufs Feld (22.).

Dann stand Portenkirchner wieder im Mittelpunkt: Am zweiten Pfosten köpfte er freistehend zur Führung ein (29.). Und die Gäste hätten nachlegen können, doch Rückhalt David Auerweck lenkte Molos Bajgoras Distanzschuss über den Querbalken (33.). Vor der Pause notierten auch die Moosinninger eine gute Chance. Nach Hereingabe von Kapitän Stefan Haas setzte sich Adama Diarra im Kopfballduell durch – Markovic tauchte die Kugel von der Linie (37.).

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich zunächst die Hausherren offensiv an. Zunächst verpasste Mohamed Abdane nach Hereingabe von Diarra, Tobias Killers Distanzschuss ging drüber (47.). Der ESV antwortete mit einem Kopfball von Portenkirchner, der eine sichere Beute von Auerweck wurde (52.). In der Folge notierten beide Teams noch Gelegenheiten, die sie ungenutzt ließen.

Dann wusste sich ESV-Verteidiger Tim Gendel gegen Maximilian Lechner im Sechzehner nur per Foul zu helfen. Den fälligen Strafstoß brachte David Kamm im Gehäuse unter (82.). Bitter für die Gäste, die sogar noch um den Punkt bangen mussten. In der Schlussminute brachte Lechner die Kugel zur Mitte, wo Kamm freistehend zum Kopfball kam – Markovic musste sein ganzes Können aufbieten (90.), ehe Freilassings Moritz Seybold später noch die Ampelkarte sah (90.+1). „Ein realistisches Ergebnis, da der Gegner auch gute Chancen hatte“, betont Roksandic. Besonders die erste Halbzeit habe dem Kroaten gut gefallen und mache Mut für die anstehenden Aufgaben.

ESV Freilassing: Markovic, Wieser, Tafilaj, Bajgora (78. Niclas Hofer), Koller, Krein, Prechtl (74. Omeradzic), Schindler (63. Gendel), Timo Hofer, Portenkirchner, Seybold.

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