Nach drei Niederlagen in Serie: Freilassing will gegen Schwabing Reaktion zeigen

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12.9.2026
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Lukas Zehendner
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Lukas Zehendner

Der ESV Freilassing durchläuft zurzeit zwei unterschiedliche Phasen in der Fußball-Landesliga Südost. Nach drei Siegen hintereinander kassierte man nun drei Niederlagen am Stück. Vor allem die jüngste 0:5-Klatsche beim FC Unterföhring tat natürlich sehr weh. Nun geht's für die achtplatzierte Mannschaft von Goran Roksandic darum, in der Heimbegegnung am Samstag, 12. September, um 16 Uhr im Max-Aicher-Stadion mit dem aktuellen Rang-15. FC Schwabing in die Erfolgsspur zurückzukehren.

„Wir haben einen gebrauchten Tag mit schlechten Momenten erwischt“, blickt der Freilassinger Übungsleiter aufs vergangene Wochenende zurück. Seine Truppe habe viele individuelle Fehler gemacht und dadurch relativ einfache Tore kassiert. „Wir hatten zwar viel Ballbesitz, jedoch keinen Raumgewinn und keine Dynamik im Spiel.“ Der Kroate erwartet jetzt deshalb eine Reaktion. Er weiß allerdings auch die aktuelle Situation einzuordnen. Nach den drei Siegen in Serie war der Trainer nicht zu euphorisch – ebenso herrscht bei ihm nach den drei Niederlagen hintereinander jetzt auch nicht das große Drama. Grundsätzlich sei der August kadermäßig etwas schwierig gewesen, so Roksandic, da der Coach auf zahlreiche Urlauber verzichten musste. Das sehe im September inzwischen wieder etwas besser aus.

Wieder nötige Energie auf den Platz bringen

Grundsätzlich sei es aus der Sicht des A-Lizenz-Inhabers wichtig, gegen Schwabing wieder die nötige Energie auf den Platz zu bringen. „Wir treffen auf eine kompakte Mannschaft, die – wie wir – mit Mittelfeldpressing agiert und nach Ballgewinn gefährliche Umschaltmomente kreieren kann“, weiß der 40-Jährige. Daher müsse effektive Restverteidigung für die Freilassinger eine zentrale Rolle spielen. „Wir sollten in unserem Ballbesitz ruhig bleiben und weniger Fehler machen. Dann könnte es für den Gegner schwierig werden“, betont der Chefanweiser. Mit Giacinto Sibilia habe der Gegner zudem einen erfahrenen Angreifer in seinen Reihen, auf den die ESV-Hintermannschaft definitiv aufpassen muss. Mit elf Einschüssen konnte der 35-Jährige bislang bereits auf sich aufmerksam machen. In der Torjägerliste befindet er sich damit hinter dem Grünwalder Laris Stjepanovic (13) sowie Murnaus Fabian Erhard (12) auf Position 3.

Personell kann der Freilassinger Trainer wieder auf die Urlaubsrückkehrer Marius Koller beziehungsweise Dominik Krein zurückgreifen. Zudem hat Angreifer Tim Bageritz seine Gelbsperre abgesessen und kehrt ins Aufgebot zurück. Goalgetter Timo Portenkirchner war zwar urlaubsbedingt unter der Woche nicht da, sollte jedoch für die Begegnung eine Option sein. Dafür fehlt Tobias Schindler (Sprunggelenksverletzung) weiterhin.

Gegen Steven-Zepeda-Elf noch ungeschlagen

Vor heimischer Kulisse taten sich die Freilassinger bislang etwas leichter mit dem Punkten. Drei Erfolge stehen zwei Niederlagen gegenüber. Und die Schwabinger rissen in der Fremde mit einem Dreier und vier Niederlagen ebenfalls noch keine Bäume aus. Zusätzlich könnte den Eisenbahnern in die Karten spielen, gegen die Mannschaft von Steven Zepeda in Pflichtpartien noch nicht verloren zu haben. Denn in bis dato vier Aufeinandertreffen gingen die Grenzstädter einmal (3:0 daheim) als Gewinner vom Feld. Daraufhin wurden dreimal die Punkte geteilt (1:1 und 2:2 auswärts, 1:1 im Max-Aicher-Stadion). Sollte etwa diesmal das nächste Unentschieden herausspringen? Nach dem bisherigen Saisonverlauf, in dem der ESV nach zehn Runden noch kein Remis beziehungsweise Schwabing erst eines verbuchte, sollte die Wahrscheinlichkeit dafür eher gering sein.

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