Dass die Eisenbahner in der Vergangenheit hin und wieder ähnlich stark aus den Startlöchern geschossen kamen, weiß auch Kapitän Simon Schlosser, der in der Jugend des SV Wacker Burghausen (U17/U19) sowie im Erwachsenenbereich vor seinem Engagement in Freilassing (seit 2017) beim USK Anif gekickt hat. „Letzte Saison war es ja ähnlich. Für uns heißt es einfach so schnell wie möglich unsere benötigten Punkte zu sammeln“, betont der 27-Jährige. In der Tat konnten die Grenzstädter in der vergangenen Spielzeit auch Frühstart mit vier Siegen, einer Punkteteilung sowie einer Niederlage. Nach sechs Runden grüßte man damit sogar von der Tabellenspitze beziehungsweise war nach sieben Spieltagen noch Vierter. Da im weiteren Verlauf jedoch das ein oder andere positive Ergebnis ausblieb, fuhr man letztlich als Zwölfter den vorzeitigen Klassenerhalt ein.
Sonst sah es beim ESV in der Landesliga-Spielzeit 2024/25 mit neun Zählern aus sieben Partien beziehungsweise 2017/18 mit sieben Punkten eher durchschnittlich aus. Nach dieser Saison gings für die Grenzstädter nach gescheiterter Relegation gegen den SV Saaldorf sogar eine Etage tiefer.
In der Bezirksliga sah das schon wieder etwas besser aus: Schlosser erinnert sich insbesondere an die Spielzeit 2021/22, in der die Eisenbahner ebenfalls 15 Zähler nach sieben Partien auf der Habenseite verbuchten. „Wir hatten zum Ende der Saison sogar eine Siegesserie von 16 Spielen – trotzdem hats nicht für den Aufstieg gereicht“, blickt der Mannschaftsführer zurück. Tatsächlich beendete der ESV die Spielzeit auf Rang 2, scheiterte jedoch in der Aufstiegsrelegation nach zwei Partien am SB Rosenheim.